16. Spring Bluegrass Festival Willisau

25 Apr

Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Die Sensation ist perfekt: Am 16. Spring Bluegrass Festival Willisau vom 23. Mai 2015 wird einer der Ikonen der Bluegrass-Musik auftreten: Doyle Lawson & Quicksilver. Eine der höchstdekorierten Bands des Genres und ein führender Stilist des modernen Bluegrass, einer der grossen Mandolinisten und der führende Vertreter des Bluegrass-Gospels mit atemberaubenden Acapella-Arrangements werden dem Spring Bluegrass Festival Willisau die Krone aufsetzen. Und erstmals wird am Sonntag eine exklusive Gospel-Show mit Doyle Lawson & Quicksilver geboten.

 Doyle Lawson & Quicksilver (USA)

Seit sage und schreibe 60 Jahren spielt Doyle Lawson Mandoline. Sein Weg führte ihn über Jimmy Martins Sunny Mountain Boys, J.D: Crowe & The Kentucky Mountain Boys (später als New South bekannt), bevor er 1971 für acht Jahre zu den Country Gentlemen stiess. 1979 beschloss er, seinen eigenen Stil zu etablieren. Das ist ihm in jeder Hinsicht gelungen. Nicht nur hat er den Acapella-Bluegrass-Gospel zu einem eigenständigen Subgenre gemacht und wurde 2012 in Anerkennung seines Lebenswerkes in die International Bluegrass Music Hall of Fame aufgenommen, seine Band Quicksilver gilt auch als die eigentliche moderne Schule des Bluegrass, welche so bekannte Musiker und Sänger des zeitgenössischen Bluegrass wie IIIrd Tyme Out, Dailey & Vincent oder Lou Reid (und viele mehr) hervorgebracht hat. Doyle Lawson & Quicksilver bieten ein Musik-Erlebnis der exquisitesten Genuss-Stufe.

Doyle 1

Weitere grosse Namen erwarten uns in diesem Jahr in Willisau

Mark Johnson & Emory Lester (USA)

Clawgrass-Banjo-Meister Mark Johnson und Mandolinen-Maestro Emory Lester sind stilbildende Könner ihres Fachs. Mark Johnson hat die Kunst des Clawhammer Banjo-Spielens revolutioniert, indem er komplexe, rhythmische Läufe und wunderschöne Melodien in seine ursprünglichen Banjo-Kompositionen integriert. 2012 erhielt er den renommiertesten aller Banjo-Auszeichnungen: den Steve Martin Award for Excellence in Banjo and Bluegrass Music und ist damit ein Vorgänger von Jens Krüger. Emory Lester ist ein Grossmeister der akustischen Mandoline und ein Multi-Instrumentalist mit unerreichtem, kraftvollem Spiel und Sound. Es erwarten uns packend schöne Instrumentalklänge.

Alan Munde Trio (USA)

Alan Munde ist einer der bedeutenden Five-String-Banjo-Stilisten. Auch er legte einen beeindruckenden Weg zurück. Er spielte mit Sam Bush, bei Jimmy Martin and the Sunny Mountain Boys, bei den Flying Burrito Brothers und als Mitbegründer von Country Gazette. Begleitet wird er von zwei ausgewiesenen Könnern: Dick Kimmel an der Mandoline und Adam Granger an der Gitarre.

Munde with banjo headstock

The Willisau Banjo Experience (USA)

Da in diesem Jahr gleich drei bedeutende Banjoisten auftreten, bieten diese ein rares Ereignis: The Willisau Banjo Experience. Alan Munde, Mark Johnson und Dick Kimmel werden Three-Finger-Picking-Bluegrass-, Clawgrass- und Clawhammer-Banjo-Stile vereinigen und die Vielfalt dieses Instruments virtuos demonstrieren. Für ernsthaft an Musik und Spieltechnik interessierte Ohren ein Muss.

Brent Moyer (USA) & Kurt Müller (CH)

Amerikanische Country-Musik trifft Schwyzerörgeli: der begnadete Singer-/Songwriter Brent Moyer aus Nashville wagt zusammen mit dem virtuosen Schwyzerörgeli-Spieler Kurt Müller aus Hergiswil bei Willisau eine aussergewöhnliche Kooperation: Sie vereinen beide Stilrichtungen zu einer neuen Erfahrung. Brent Moyer ist als der “Global Cowboy” bekannt, denn seine Kompositionen widerspiegeln die ganze Bandbreite menschlicher Erfahrung. Kurt Müller ist nicht nur eine regionale, sondern nach dem Gewinn des Kleinen Prix Walo 2009 mit den Chnöpflidröcker auch eine nationale Bekanntheit. Das Spring Bluegrass Festival Willisau öffnet seine Bühne mit Spannung für diesen musikalischen Seitensprung.

Brent

Im Weiteren werden konnten europäische und Schweizer Bands der Spitzenklasse verpflichtet werden: Truffle Valley Boys (I), Acoustic Boulevard (B/F); Country Pickers (CH), Blue Sky (CH), Wäfler Brothers (CH).

Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr sind die Workshops mit Mark Johnson (Banjo) und Emory Lester (Gitarre, Mandoline) in kleinem Rahmen (maximal acht Personen pro Workshop). Die Workshops eignen sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Ein Leckerbissen der besonderen Art wird am Pfingstsonntag, 24. Mai in Alberswil über die Bühne gehen, den man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Wegen grosser Nachfrage findet eine Gospel-Show mit Doyle Lawson & Quicksilver statt.

Dem OK des Spring Bluegrass Festival Willisau unter Leitung von Bruno Steffen kann man nur zur 16. Ausgabe, die mehr musikalische Abwechslung denn je bietet, herzlich gratulieren!

Paolo Dettwiler/Beat Heri

 

Weitere Informationen finden Sie unter

http://www.bluegrass.ch/event/16-spring-bluegrass-festival-willisau/

http://www.bluegrass.ch/event/mark-johnson-emory-lester-usaworkshops-in-der-schweiz/

http://www.bluegrass.ch/event/schweizerisches-agrarmuseum-burgrain-alberswil/

Erfolgreicher Mandolinen Workshop in Lenzburg

10 Mrz

Am 8. März leitete Mike Compton, einer der besten Kenner von Bill Monroes Musik und Leiter des „Monroe Mandolin Camp“ in Kingston Springs, Tennessee, den Mandolinen Workshop unter dem Patronat der SBMA. Um es vorweg zu nehmen: dieser Workshop war ein voller Erfolg!

Die ersten Teilnehmer trafen an diesem sonnigen Sonntagmorgen schon über eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung im Cholerahaus in Lenzburg ein und benutzten die Zeit für einen Smalltalk mit Mike Compton. Compton, ein äusserst fröhlicher und geselliger Mensch stand „Red‘ und Antwort“ zu den vielen Fragen.

Cindy Richner, die Organisatorin des Anlasses, rief pünktlich um 10.30 die 25 (!) Teilnehmer des Workshops zu Tisch, wo fleissige Helfer – denen wir an dieser Stelle nochmals herzlich danken – mit einem grosszügigen Buffet aufwarteten. Nach geselligen eineinhalb Stunden begann der Workshop. Mike händigte jedem der Teilnehmer – welche sich in einem grossen Kreis um ihn herum platzierten – ein sehr schön gestaltetes Büchlein mit den Unterlagen zum Workshop aus. Er gestaltete den intensiven Unterricht mit einer gekonnten Mischung an Lehrstoff und Anekdoten und ging auf die vielen Zwischenfragen, welche er ausdrücklich wünschte, ein. Geduldig erklärte er die Technik und „Tricks“ von Monroes Mandolinen Stil. Nach rund zwei Stunden wurde eine verdiente Pause eingelegt. Mit erfrischenden Getränken, Kaffee und Kuchen wurde drinnen und draussen an der Sonne lebhaft über das soeben gehörte und noch viel mehr diskutiert.

Nach der Pause wurde der Unterricht mit gleichem Effort bis gegen 17 Uhr fortgesetzt. Die zahlreichen Teilnehmer – darunter einige bekannte Leute, welche selber hervorragende Musiker sind – waren beeindruckt von Compton. Die abgegebenen Unterlagen werden die Teilnehmer in den kommenden Wochen zu Hause animieren, den gelernten Stoff zu wiederholen.

Nach dem eigentlichen Workshop wurde nach Herzenslust auf sehr gutem Niveau gejammt, wobei dieses Mal logischerweise die Mandolinen in der Überzahl waren. Es war aber sehr erfreulich, dass auch das Banjo, Dobro und Bass vertreten war.

Nach kurzer Verpflegung ging das Programm von „A Day With Mike Compton“ weiter. In der Zwischenzeit wurde die kleine Bühne mit einer PA-Anlage und Beleuchtung ausgestattet. Weitere Zuschauer sind in der Zwischenzeit im Cholerahaus eingetroffen. Der letzte Teil des Programms gestaltete Mike Compton im Alleingang. Wer es noch nicht erlebt hat, kann sich kaum richtig vorstellen, wie ein einziger Mann mit einer Mandoline und einer guten Stimme das Publikum fast zwei Stunden lang bestens unterhalten kann. Das fachkundige Publikum genoss das Konzert, welches Compton zwischen den Songs wieder mit Humor kommentierte. Gegen Schluss des Konzertes erfüllte Mike Compton noch einige Zuschauerwünsche. Nach einigen Zugaben ging diese schöne Veranstaltung zu Ende. Keiner der Teilnehmer am Workshop und am Konzert bedauerte sein Kommen. Ein wirklich rundum gelungener Anlass.

A Day With Mike Compton

8 Feb

 

Mike Compton Gold

Der Mandolinist Mike Compton war in den letzten 35 Jahren auf weit über 100 Produktionen von Musikern wie Ralph Stanley, Elvis Costello, David Grier, James King, Bruce Molsky, Dolly Parton und für den Produzenten T-Bone Burnett („O Brother, Where Art Thou“ und „Down From The Mountain“) zu hören.

Er ist Grammy Award Winner, wurde von der IBMA zum „Mandolin Player of the Year“ nominiert und ist als Ambassador für US-Musik auf der ganzen Welt unterwegs. Er trat im berühmten „Station Inn“, in der „Carnegie Hall“ und sogar beim amerikanischen Präsidenten im „Weissen Haus“ in Washington auf. Und jetzt gibt er ein Konzert in Lenzburg!

http://www.bluegrass.ch/event/a-day-with-mike-compton/

 

 

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